Der Gründer Manfred Brassler – Wie alles begann

Heute steht MeisterSinger wie selbstverständlich für klar und sachlich gestaltete Einzeigeruhren. Aber wieso eigentlich Einzeigeruhren?

„Meine Vision war eine Uhrenmarke, die zurückgehen sollte zu den Anfängen der Uhrmacherei. Uhren, denen, neben der Präzision, die Ästhetik und faszinierende Ausstrahlung ursprünglicher Messinstrumente innewohnt. Uhren, die an Klarheit und Einfachheit nicht zu überbieten sind. Und: Sie sollten nur einen einzigen Zeiger tragen. Konzentration auf das Wesentliche in der Gestaltung – Gelassenheit bei der Zeitanzeige.“

Gründer und Gestalter Manfred Brassler

Zeit lesen: einfach, intuitiv und entspannend

Unsere Zeitwahrnehmung hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Die digitale Revolution beschleunigt uns, unser Leben und alles um uns herum. Wir finden: Es ist Zeit, sich zu erinnern, wo wir herkommen. An eine Welt, in der uns noch die Zeit gehörte – und nicht wir der Zeit.

MeisterSinger Einzeigeruhren sollen einen kleinen Beitrag dazu leisten, wieder gelassener mit der Zeit umzugehen und die Ruhe und Kraft in uns zu finden, die man außen häufig vermisst.

Einmal verstanden, ist das Ablesen einer Einzeigeruhr kinderleicht, gar intuitiv. Der Stundenzeiger dreht sich zweimal am Tag um 360° und verweist an seiner feinen Spitze am Zifferblattrand auf den feinen Moment. Jeder der 144 Striche steht für fünf Minuten.

Nicht die Minuten und Sekunden zählen, sondern der Moment.

Müssten Sie einem Außerirdischen das Wort „Zeit“ erklären – was würden Sie sagen?

Die Beschäftigung mit dem Phänomen Zeit ist hochkomplex und dann doch wieder ganz einfach.

Für MeisterSinger sind es nicht die Sekunden oder Minuten, die zählen. Wir werden niemals in der Zukunft leben, niemals in der Vergangenheit. Mit unseren Einzeigeruhren wollen wir Zeit auf den Punkt bringen, auf den unendlich feinen Moment verweisen. Den Moment, den man schwer fassen aber sehr wohl fühlen kann. Die entspannte Art, die Zeit zu lesen.

Zurück in die Zukunft

Einzeigeruhren - Konzept mit Tradition und Geschichte

Kirchtürme, Stadthäuser, Tisch- und Wanduhren sowie die ersten tragbaren Uhren - alle hatten sie bis ins 18. Jahrhundert hinein nur einen Zeiger.

Erst die Neuzeit und die einsetzende Industrialisierung machten es nötig, in immer kürzeren Zeitabschnitten zu denken. Die Uhren bekamen Minuten- und Sekundenzeiger, deren schneller Lauf das Verrinnen kostbarer Zeit allen ständig vor Augen hielt.

MeisterSinger geht buchstäblich zurück zu den Anfängen der Uhrmacherkunst und zeigt heute, wie entspannend es ist, die Zeit auf ursprüngliche Art zu lesen und zu erleben.

Design nach allen Regeln der Einfachheit

Die N°01, die Uruhr von MeisterSinger, erscheint uns heute genauso frisch wie vor 20 Jahren. Sie zeigt die typischen Gestaltungsmerkmale einer jeden MeisterSinger:

Der eine, nadelspitze Zeiger, die sachliche Typografie mit durchgehend zweistelligen Stundenziffern und die feingliedrige umlaufende Fünf-Minuten-Einteilung.

Heute gilt die N°01 gemeinsam mit der Automatikversion N°03 als Ikone und Klassiker der alles verbindet: Ausgewogene unverwechselbare Gestaltung, hervorragende Schweizer Uhrentechnik und den besonderen Charme der Einfachheit.

Eigenes Uhrwerk und Modul-Entwicklungen

Technischer Anspruch

MeisterSinger steht nicht nur für Einzeigeruhren und eine entspannte Art der Zeitwahrnehmung. Sondern auch für technische Innovation.

Zu einem technischen Meilenstein zählt das eigens von MeisterSinger entwickelte Uhrwerk. Die Einführung des MSH01 im Jahr 2016 mit zwei Federhäusern und 120 Stunden Gangreserve hat von Anfang an unsere Fans und die Fachwelt begeistert. Mit der Gestaltung der einzigartigen Räderwerksbrücke verschmolzen wir die technischen und ästhetischen Ideale von MeisterSinger. Das Uhrwerk wurde als erstes Uhrwerk überhaupt mit dem Red Dot Design Award und dem German Design Award ausgezeichnet.

Mit Modulentwicklungen wie etwa der springenden Stunde, einer überaus großen Mondphase oder der fast vergessenen Komplikation „Sonnerie au Passage“ stellt MeisterSinger einmal mehr seine technischen Ideale unter Beweis.

Ausgezeichnetes Design

Mit dem Glauben an die Kraft des Einfachen versuchen wir seit jeher zu begeistern. Bestätigung finden wir hier nicht nur bei unseren Kundinnen und Kunden, sondern auch den Jurys renommierter Designpreise. Seit der Gründung 2001 wurden uns bereits 34 Auszeichnungen wie der Red Dot, der German Design, der IF Design oder der Good Design Award verliehen. MeisterSinger gehört somit zu den Uhrenmarken mit den meisten Designauszeichnungen überhaupt.

MeisterSinger gründet tief

Markenname und Logo

Die Meistersinger waren bürgerliche Dichter und Sänger im 15. und 16. Jahrhundert, die sich zunftartig zusammenschlossen. Die Zentren der Meistersinger waren Augsburg, Nürnberg sowie Straßburg und Frankfurt am Main.

Richard Wagner erzählt in seiner Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ die Geschichte eines Gesangswettbewerbs der Meistersinger. Derjenige wurde zum Meistersinger gekürt, der es am besten verstand einen neuen Ton zu treffen.

Der einzelne Stundenzeiger der MeisterSinger-Uhren vermittelt ein Gefühl der Entschleunigung – dafür steht auch das Zeichen über dem MeisterSinger-Schriftzug: Die Fermate, das Ruhezeichen in der Notenschrift.