Eine entspannte Art der Zeitwahrnehmung

Die Zeit einer Einzeigeruhr abzulesen, braucht nur wenig Übung und ist danach kinderleicht, gar intuitiv. Der Stundenzeiger dreht sich zweimal am Tag um 360° und verweist an seiner feinen Spitze am Zifferblattrand auf die feinen Fünf-Minuten-Striche. So lässt sich die Uhrzeit fast minutengenau ablesen.

Einzeigeruhren bringen die Zeit buchstäblich auf den Punkt, verweisen auf den kostbaren Moment und vermitteln damit ein beruhigendes Zeitgefühl.

Zur Geschichte der Einzeigeruhren

Der Beginn der Zeitmessung

Der Beginn der Zeitmessung durch Messgeräte liegt wahrscheinlich rund 6000 Jahre zurück. Hier entstanden die ersten Sonnenuhren - die allerersten Einzeigeruhren.

Erst im 14. Jahrhundert entstanden die ersten mechanischen Zeitmesser. Mönche bauten einfache mechanische Vorrichtungen, die in regelmäßigen Abständen Glocken zum läuten brachten – die Vorläufer der Uhren.

Die ersten Einzeigeruhren

Inspiriert von der Sonnenuhr waren bis Mitte des 18. Jahrhunderts alle Uhren mit nur einem Zeiger ausgestattet - Kirchtürme, Stadthäuser, Tisch- und Wanduhren sowie die ersten tragbaren Uhren.

Sie zeigten, wie der Tag voranschritt, wann es Zeit war zu rasten oder die Arbeit am Abend zu beenden. Sie gaben eine Übersicht.

Noch heute finden sich über die ganze Welt hinweg historische Turmuhren mit nur einem Zeiger. Darunter die Westminster Abbey in London.

Westminster Abbey

Nürnberger Ei

Kathedrale von Toulouse

"Eisenuhr" - Tischuhr, 16. Jahrhundert

Der zweite Zeiger

Erst die Neuzeit und die einsetzende Industrialisierung machten es nötig, in immer kürzeren Zeitabschnitten zu denken. Die Uhren bekamen Minuten- und Sekundenzeiger, deren schneller Lauf das Verrinnen kostbarer Zeit allen ständig vor Augen hielt.

Zurück zu den Anfängen

MeisterSinger Einzeigeruhen

Heute wird alles getan, um Zeit zu sparen: die Technik optimiert, Abläufe vereinfacht und Kommunikation beschleunigt. Während wir auf diese Weise Zeit zu gewinnen suchen, eilen wir selbst von Termin zu Termin, bestimmt von Minuten und Sekunden. Dass dabei ein Blick auf die Uhr für Entspannung sorgen kann, klingt paradox. Und bestätigt sich doch, betrachtet man die Einzeigeruhren von MeisterSinger.
MeisterSinger zurück zu den Anfängen der Uhrmacherkunst und zeigt uns heute, wie charmant es sein kann, die Zeit auf die einfachst mögliche Weise zu lesen. Und vielleicht zu erleben, dass sie scheinbar langsamer vergeht. So können wir genießen, wie viel Zeit in jeder Stunde steckt.

Die Wiederentdeckung der Zeit

Ein Animationsfilm zum 20. Jubiläumsjahr