Unser Münsteraner U(h)rgestein

Bianca fährt bei Wind und Wetter mit der Leeze zum Malochen - Leeze und Malochen, sind Wörter aus dem Münsteraner Masematte (eine kleine sprachliche Eigenheit aus der Domstadt). Der regionale Soziolekt ist als Sondersprache tief verwurzelt mit seinen Einwohnern und weil Bianca hier ihre Wurzeln hat, kommt und geht sie mit der Leeze zum Malochen und nicht auf hochdeutsch mit dem Fahrrad zur Arbeit.  Bianca, das bedeutet auch immer die typisch Münstersche Bodenständigkeit. Sie ist eine sehr besonnene Kollegin und deshalb schätzen wir uns glücklich, dass sie nach 15 Jahren in der Möbel- und Kindermöbelbranche nach etwas Neuem gestrebt hat. Schließlich führte ihr Weg zu MeisterSinger, wo sie schon seit 10 Jahren ein fester Bestandteil des Teams ist. Kleiner Fakt am Rande: Unsere Kollegin hatte sich damals initiativ beworben, nur war bei MeisterSinger zu diesem Zeitpunkt keine Stelle frei. Ein paar Monate später sah die Situation dann anders aus und MeisterSinger hat direkt eine Einladung zum Bewerbungsgespräch an sie versendet. Am Ende kam zusammen was zusammengehört und wir sind sehr froh darüber.

Platz im Werk

Bianca ist verantwortlich für die Betreuung und Auftragsabwicklung der deutschen und österreichischen Kunden. Sie ist unsere Fachfrau für den Vertriebsinnendienst; in enger Zusammenarbeit mit dem Außendienst, betreut sie die Fachhändler in Deutschland und Österreich. Bianca ist nicht nur wichtigste Schnittstelle zwischen Innen und Außen, sie kann noch einiges mehr: Ob die Abwicklung von Bestellungen in unserem Onlineshop, oder im Einsatz bei Kundenveranstaltungen von Händlern für unsere Marke - Sie ist eine richtige Allrounderin und dabei stets zuverlässig. Auch die Organisation von internationalen Vertriebstreffen mit den dazugehörigen Partnern und die Terminorganisation bei der Baselworld fallen in ihren Aufgabenbereich. Sie ist unser Organisationstalent. Bianca über ihre Arbeit bei MeisterSinger: „Mir macht es auch nach 10 Jahren jeden Tag viel Spaß im Unternehmen mitzuwirken. Nach all der Zeit haben sich mit den Fachhändlern schon sehr nette und herzliche Kontakte ergeben, mit vielen netten Telefonaten. Spannend war dann immer das persönliche Kennenlernen auf Messen, wenn man gegenseitig zur Stimme in Telefonaten dann auch ein Gesicht bekommen hat.“

Schon 300 Jahre vor unserer Zeitrechnung fand ein Holzrad, in dessen Umfang man Pflöcke hineinsteckte, als erstes Zahnrad seinen Einsatz in altägyptischen Göpeln. Göpel waren große Drehvorrichtungen zum Antrieb von Arbeitsmaschinen, die durch im Kreis herumgehende Menschen oder Tiere bewegt wurden.

Eine Weiterentwicklung führte später zur Erfindung des bekannten Flaschenzuges. Die erste gesicherte Überlieferung über die Nutzung von Zahnrädern, bezieht sich auf eine mit Zahnrädchen besetzte Wasseruhr von 250 v. Chr. Das bedeutendste Artefakt für die Anwendung von Zahnrädern in der Antike ist der Mechanismus von Antikythera von ca. 100 v. Chr.

Ab dem 9. Jahrhundert wurden Zahnräder in Wassermühlen, ab dem 12. Jahrhundert dann auch in Windmühlen verbaut. Es dauerte noch über ein halbes Jahrtausend bis Da Vinci um 1500 herum, Zahnräder für seine zahlreichen Erfindungen nutzte. Der Zahnradform selbst wurde lange nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Vermutungen zufolge ist der dänische Astronom Ole Rømer beim Bau seiner Planetarien auf die epizykloidische Zahnform gekommen. Diese Zahnform sicherte erstmals eine gleichförmige Bewegung und somit einen sichereren Gang. Mathematiker belegten dies und so wurden diese Zahnräder nach 1730 zum ersten Mal auch in Uhrwerke verbaut.

Hätten Sie es gewusst?

Die Nummer 1 auf der MeisterSinger Brücke

Nico Rensing ist unser Mann der ersten Stunde und ein richtiger Familienmensch. Der verheiratete, zweifache Vater teilt sein Leben neben der Familie noch mit zwei Katzen und einem Hund. Das Familiäre und Soziale liegen Nico förmlich im Blut; so war es für ihn förmlich naheliegend, seine berufliche Laufbahn mit Ausbildung und Studium erstmal auf den sozialen Sektor auszurichten. Nur gut für uns, dass Nico sich nach seinem Studium beruflich anders orientiert hat - schließlich absolvierte er nach ersten Erfahrungen im Möbeleinzelhandel noch eine kaufmännische Ausbildung. So viel Durchhaltevermögen muss man erstmal haben.
In seiner Freizeit betreibt Nico gerne Ausdauersport. Er boxt und macht Fitness, weil er aber auch mal zur Ruhe kommen muss, geht er regelmäßig raus in die Natur für lange Spaziergänge mit dem Hund an seiner Seite. Wenn er nicht gerade beim Fußball mitfiebert, dann genießt er Soul-Musik aus den 60er und 70er Jahren. Ein sehr vielseitiger Mensch.

Platz im Werk

Im Jahr 2005 wurde Nico zum ersten festangestellten Mitarbeiter von MeisterSinger. Er ist unser Fachmann für die Auftragsabwicklung und Logistik. Doch Nico kann noch mehr: Er ist jemand, der stets versucht alte Strukturen zu verbessern, neue aufzubauen und Probleme zu lösen - eben ein richtiger Macher. Weil er von Anfang an dabei ist, hat er sicherlich auch den besten Überblick und ist so tief wie kaum ein anderer in der MeisterSinger-Materie drin.

Nico über seine Arbeit bei MeisterSinger

„Vor dem Bewerbungsgespräch bei MeisterSinger sagte ich zu meiner Frau: Das ist bestimmt so eine kleine, junge „Startup- Uhrenmarke", die ein Typ aus seiner Wohnung heraus aufbaut und eine Freundin von Ihm die Buchhaltung macht. Und genau so war es. Am Anfang waren wir zu dritt. MeisterSinger wuchs allerdings schnell, alles wurde von Jahr zu Jahr größer. Die Räumlichkeiten, die Anzahl der Mitarbeiter, die Produktionsstückzahlen, der Umsatz und natürlich auch die damit verbundenen Probleme.

Und genau das macht mir bis heute bei meiner Arbeit großen Spaß: Probleme aus dem Weg zu räumen, im ständigen Wandel der Zeit neue Strukturen schaffen und dabei dem Unternehmen beim Wachsen zuzusehen.“

Liebe Leserinnen und Leser,

durch die Büroräumlichkeiten von MeisterSinger weht ein wohliger Wind der Veränderung. Mit diesem Beitrag möchten wir Sie deshalb auf eine kleine Reise einladen. Wer unseren Newsletter abonniert hat oder uns in den sozialen Netzwerken folgt, wird mitbekommen haben, dass wir unsere Außenwirkung erfassen wollen. Mit der Umfrage starteten auch wir einen internen Ausflug in eine spannende Zukunft und wir laden Sie herzlich dazu ein uns auf diesem Weg zu begleiten.

Es ist Zeit für mehr MeisterSinger: Es erwarten Sie spannende Mitarbeiterinterviews, interessante Insider-Informationen und lesenswerte Geschichten aus dem Arbeitsalltag des MeisterSinger Teams. Für technikaffine und designbegeisterte Uhrenfreunde werden wir allerhand Hintergrundwissen rund um die Uhr aufbereiten.

Ebenfalls räumen wir der Zeitwahrnehmung und eher philosophischen Themen den nötigen Platz ein. In Zukunft wird es mehr von uns zu sehen geben - mehr als unsere vielfach ausgezeichneten Uhren. Wir wollen zeigen welche Seele MeisterSinger innewohnt, wieviel Herz in der Entwicklung neuer Zeitmesser steckt. Wir wollen zeigen, wie wir ticken und was das ganze Werk MeisterSinger ausmacht.

'Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.'
Antoine de Saint-Exupéry

Sowohl im Blog als auch in den sozialen Netzwerken wird sich also einiges tun und Sie, liebe Uhrenfreunde, sind ein essenzieller Bestandteil unserer Zukunftsvision. Sie sind die Grundsteine, auf die wir bauen. Mehr von uns bedeutet auch, dass Sie viel mehr Möglichkeiten bekommen werden Ideen und Anregungen einzubringen wohin die gemeinsame Reise gehen könnte. Ihre Kommentare in sozialen Netzwerken, ihre Interaktion und persönliches Feedback, bilden das Fundament unseres zukünftigen Präsenz.

Es ist Zeit für Veränderungen und wir freuen uns auf alles was da kommt.

Ihr MeisterSinger-Team.

Liebe Leserinnen und Leser,

durch die Büroräumlichkeiten von MeisterSinger weht ein wohliger Wind der Veränderung. Mit diesem Beitrag möchten wir Sie deshalb auf eine kleine Reise einladen. Wer unseren Newsletter abonniert hat oder uns in den sozialen Netzwerken folgt, wird mitbekommen haben, dass wir unsere Außenwirkung erfassen wollen. Mit der Umfrage starteten auch wir einen internen Ausflug in eine spannende Zukunft und wir laden Sie herzlich dazu ein uns auf diesem Weg zu begleiten.

Es ist Zeit für mehr MeisterSinger: Es erwarten Sie spannende Mitarbeiterinterviews, interessante Insider-Informationen und lesenswerte Geschichten aus dem Arbeitsalltag des MeisterSinger Teams. Für technikaffine und designbegeisterte Uhrenfreunde werden wir allerhand Hintergrundwissen rund um die Uhr aufbereiten.

Ebenfalls räumen wir der Zeitwahrnehmung und eher philosophischen Themen den nötigen Platz ein. In Zukunft wird es mehr von uns zu sehen geben - mehr als unsere vielfach ausgezeichneten Uhren. Wir wollen zeigen welche Seele MeisterSinger innewohnt, wieviel Herz in der Entwicklung neuer Zeitmesser steckt. Wir wollen zeigen, wie wir ticken und was das ganze Werk MeisterSinger ausmacht.

Sowohl im Blog als auch in den sozialen Netzwerken wird sich also einiges tun und Sie, liebe Uhrenfreunde, sind ein essenzieller Bestandteil unserer Zukunftsvision. Sie sind die Grundsteine, auf die wir bauen. Mehr von uns bedeutet auch, dass Sie viel mehr Möglichkeiten bekommen werden Ideen und Anregungen einzubringen wohin die gemeinsame Reise gehen könnte. Ihre Kommentare in sozialen Netzwerken, ihre Interaktion und persönliches Feedback, bilden das Fundament unseres zukünftigen Präsenz.

Es ist Zeit für Veränderungen und wir freuen uns auf alles was da kommt.

Ihr MeisterSinger-Team.

'Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.'
Antoine de Saint-Exupéry

MeisterSingers Astroscope gewinnt den German Design Award 2021

Allen MeisterSinger Uhren ist gemeinsam, dass sie die Zeit wie die ersten mechanischen Zeitmesser mit nur einem Zeiger anzeigen und damit die Zeit buchstäblich auf den Punkt bringen. Es sind Uhren für Menschen, die sich gerne daran erinnern, dass der Moment im Hier und Jetzt unsere wahre Realität ist. Eine Wirklichkeit, der wir uns nicht vollends entfremden sollten - ganz im Gegenteil.

Auch mit dem Astroscope - nach der erfolgreichen Mondphasenuhr Lunascope das zweite Modell mit astronomischem Thema in der Geschichte des Unternehmens - bleibt sich MeisterSinger treu. Die Uhr sorgte schon bei ihrer Vorstellung auf der diesjährigen Inhorgenta für Aufsehen, zeigt sie doch die Wochentage auf eine schlüssige und eingängige neue Art an: mit Bezug auf die Ihnen seit Alter her zugeordneten Himmelskörper.

Bislang war das Design bei MeisterSinger reine Chefsache. Alle Uhren tragen die Handschrift des Unternehmensgründers Manfred Brassler. Als er dem jungen Mitarbeiter und Art Direktor Jens Bierwirth anbot, sich an den Entwurf einer MeisterSinger zu versuchen, konnte er noch nicht voraussehen, dass dieser nicht nur ein gut gestaltetes Produkt abliefern würde, sondern ein komplettes Konzept dahinter gleich mit.

Erstlingswerk mit Konzept

„Jens Bierwirths Aufgabe im Haus ist ursprünglich die Pflege und Umsetzung unseres Corporate Designs“, erklärt Brassler, „aber er hat sich auch zunehmend in der Produktentwicklung engagiert.“ Vor etwas mehr als einem Jahr bekam er den Auftrag, sich Gedanken über eine eigene MeisterSinger zu machen und entschied sich für eine ungewöhnliche Indikation der gängigen Day-Date-Komplikation. Der Weg zum Konzept war laut Gestalter Bierwirth im Grunde eine logische Schlussfolgerung: „Die neue Anzeige sollte nicht nur wie bei MeisterSinger üblich ausgewogen und klar gestaltet sein, sondern ‚einen guten Grund‘ haben. Den fand ich, als ich mich mit der Geschichte der Wochentage und ihrer astronomischen Entsprechung beschäftigte, mit Himmelsmechanik quasi.“

Dass die Wochentags-Wandelsterne ausgerechnet in diesem Jahr gemeinsam am Himmel zu sehen waren, stellte sich erst im Laufe der Entwicklung heraus. „Den finalen Entwurf wandelte ich nochmals kurzfristig ab, um die Konstellation auch wirklich dem Bild am Himmel in diesem Sommer zu entsprechen. Andernfalls wären Mars und Saturn vertauscht gewesen; das konnte ich im wahrsten Sinne nicht so stehen lassen“, verrät der Grafiker.

Eine schlüssige Idee

Es sind Sonne und Mond, die unsere Zeit für alle spür- und beobachtbar einteilen: In Tag und Nacht, in zwölf Monate pro Jahr. Die Einteilung in siebentägige Wochen jedoch folgt keinem astronomischen Prinzip, sondern hat einen mythologischen Hintergrund. Sie geht auf die Babylonier zurück und wurde mit den besonders deutlich sichtbaren sieben Himmelskörpern am Firmament verbunden.

Mit diesen Himmelskörpern und ihren entsprechenden Symbolen zeigt der Astroscope auf dem Zifferblatt die Wochentage nicht linear, sondern hin- und herwandernd durch einen hellen Punkt an. Genau in der Reihenfolge, in der sie sich am südlichen Nachthimmel zeigen.

„Das war eine neue, andere Art die Informationen zu lesen“, sagt Manfred Brassler, „das hat uns bei allen bei MeisterSinger großen Respekt eingeflöst.“

Designauszeichnungen Nummer 29 und 30

Das haben die Designgremien wohl genauso gesehen. Nach dem red dot award 2020 erhält Jens Bierwirth nun auch den German Design Award 2021 für seine ‚Erstlingsuhr‘. Bei MeisterSinger ist man sich sicher, dass da noch mehr kommen wird.

Dieses Instrument misst Sommertage

Die N° 03 ist längst ein Design-Klassiker – und ein schönes Beispiel dafür, wie sich der Charakter einer Uhr durch den Einsatz anderer Materialien und Strukturen verändern kann. Im Bronzegehäuse und mit dunkelblauem Blatt ist die „Bronze Line“-Ausführung der N° 03 nichts für den Schreibtisch, sondern für lange Sommertage unterwegs, an der Küste, auf dem Land oder draußen vor der Lieblingsbar. Das macht sie zu unserer Uhr des Monats.

Bronze für Entdecker

Zeitmesser mit nur einem Zeiger stehen natürlich in der Tradition der Sonnenuhren. Heute nur noch Dekoration, waren diese einstmals unverzichtbar für die Einteilung des Tageslaufs, frühe wissenschaftliche Geräte quasi. Von historischen Messinstrumenten sind auch seit jeher die MeisterSinger-Uhren inspiriert, mit klarer Optik und sachlicher Typografie. Da war die „Bronze Line“ nur ein konsequenter Schritt. Uhren, die in dasselbe Gehäusematerial eingeschalt sind, das früher auch wertvolle wissenschaftlichen Gerätschaften schützte, vor Feuchtigkeit, Erschütterung und Temperaturschwankungen. Und das damit, es ist gar nicht zu hoch gegriffen, die großen wissenschaftlichen Expeditionen des 18. und 19. Jahrhunderts möglich machte.

Patina und kleine Narben

Die Legierung, die MeisterSinger für seine Bronzegehäuse ausgewählt hat, schützt die Uhren bei allen Unternehmungen, bewahrt aber deren Spuren: Nach einer Weile bildet sich auf der Oberfläche, bei jedem anders, eine Patina, die den Schliff des Gehäuses und die kleinen Kratzer und Narben nachschreibt, die das Leben darauf hinterlässt. Ausgeliefert wird unsere Uhr des Monats deshalb auch vakuumiert, damit die Bronze bis zum ersten Anlegen makellos bleibt. Je stärker der Träger dann seine Uhr außen altern lässt und die Patina nicht beseitigt, desto größer ist der Kontrast von Gehäuse und schimmernd blauem Blatt. Dessen Sonnenschliff sorgt dafür, dass es mal heller, mal dunkler scheint und die Sommersonne reflektiert.

Das macht sich natürlich besonders gut zu einem lässigen, reisetauglichen Outfit, auf gebräunter Haut, bestimmt auch an einem farbigen Nylonband. Und vielleicht ist die N° 03 in Bronze doch etwas fürs Büro. Da zeigt sie deutlich, dass ihr Träger noch etwas vor hat mit dem schönen Sommertag.

14. Februar 2020

Eine Uhr zur Feier des Tages 

MeisterSinger präsentiert neue, dynamische Varianten seines Klassikers 

Der MeisterSinger-Perigraph steht für zwei Gestaltungideale des Hauses. Als Einzeigeruhr wurde er für Menschen konstruiert, die sich nicht von Sekunden scheuchen lassen und die Übersicht über den Tages- und Monatslauf behalten möchten. Deshalb trägt er einen offenen Datumsring. Zusammen mit der ausgewogenen Typografie sorgt das für ein symmetrisches Ebenmaß des Zifferblatts. Bislang hatte dieser Datumsring stets dieselbe Farbe wie das umgebende Blatt, setzte sich davon nur dadurch ab, dass er etwas tiefer liegt. 

Kräftige Farben und kontrastierende Ringe 

Jetzt betont MeisterSinger bei zwei neuen Modellen die Geometrie des Zifferblatts mit kräftigen Farben in ungewöhnlicher Kombination und einem gebürsteten Stahlgehäuse. Beim ersten stehen markante, dunkle Töne nebeneinander, unterscheiden sich auch in ihrer Oberflächenstruktur. Der Großteil des Blattes ist tiefblau und trägt einen Sonnenschliff, sein äußerer Rand und der Datumsring sind schwarz mattiert. Weiße Typographie und rote Markierungen, sorgen auf dem dunklen Hintergrund für beste Ablesbarkeit. Die zweite Variante zeigt den dynamischen Farbkontrast von schimmerndem Blau des Blattes und dem matten Lichtgrau des Datumsrings. Auch diese expressive Geometrie wird durch die sachliche MeisterSinger-Typo in Weiß und rote Akzente strukturiert. 

Beide Modelle werden mit einem Lederband ausgeliefert, das farblich und durch eine kräftige Naht zu ihrem energischen Charakter passt. Das Edelstahlgehäuse des Perigraphen hat einen Durchmesser von 43 Millimetern und ist bis 5 bar wasserdicht. Durch den sechsfach verschraubten Glassichtboden lässt sich das Schweizer Automatikwerk beobachten. 

Die beiden neuen Ausführungen werden ab März/April 2020 ausgeliefert und kosten je 1.690 Euro.

  • Modell: Perigraph
  • Werk: Sellita 200-1, Automatik, 38 Stunden Gangreserve
  • Durchmesser: 43 mm
  • Gehäuse: Gebürsteter Edelstahl, 6-fach verschraubter Glassichtboden, wasserdicht bis 5 bar, Saphirglas
  • Varianten: stahlblau-schwarz, stahlblau-sand

14. Februar 2020

Ein Zeiger für Sternengucker
Mit der Astroscope präsentiert MeisterSinger seine zweite astronomische Uhr

MeisterSinger baut außergewöhnliche Zeitmesser. Einzeigeruhren, die sich nicht um hektische Sekunden scheren, sondern ganz präzise das große Ganze zeigen. Nach dem großen Erfolg seiner Mondphasenuhr Lunascope hat MeisterSinger eine weitere Uhr mit astronomischem Thema entwickelt. Die Astroscope zeigt die Wochentage, wie es das zuvor noch nie gegeben hat: bezogen auf die Himmelskörper, die den Tagen seit altersher zugeordnet sind.

Antikes Erbe

Es sind Sonne und Mond, die unsere Zeit für alle spür- und beobachtbar einteilen, in Tag und Nacht, in zwölf Monate pro Jahr. Die Einteilung in siebentägige Wochen jedoch folgt keinem astronomischen Rhythmus, sondern hat einen mythologischen Hintergrund. Sie geht wohl auf die Babylonier zurück, denen, wie vielen anderen Völkern auch, die Zahl Sieben als besonders heilig galt und mit sieben Himmelskörpern verbunden wurde: Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn. So wie die meisten Planeten nach römischen Göttern benannt sind, so tragen die meisten Wochentage im Deutschen wie im Englischen die entsprechenden Namen aus der nordischen Mythologie. Durch die Geschichte hindurch hatte die Zuordnung von Wochentagen zu den Himmelskörpern Bestand:

Montag-Mond ☽

Dienstag-Mars ♂

Mittwoch-Merkur ☿

Donnerstag-Jupiter ♃

Freitag-Venus ♀

Samstag-Saturn ♄

Sonntag-Sonne ☉

Seltene Konstellation im Jahr 2020

Mit diesen Himmelskörpern und ihren klassischen Symbolen zeigt die Astroscope die Wochentage an, nicht etwa linear oder radial, sondern hin- und herwandernd in einer Konstellation, wie sie sich nur alle zehn bis zwölf Jahre am südlichen Nachthimmel der Nordhalbkugel zeigt: Auch im Juli 2020 werden dort – mit Ausnahme der Sonne natürlich – alle Wochentags-Himmelskörper gleichzeitig zu sehen sein. Die Astroscope stilisiert diese Formation auf ihrem Zifferblatt; ein heller Punkt zeigt sich am Montag beim Mond-Symbol etwa bei 12 Uhr, am nächsten Tag rechts davon, beim Symbol für den Mars. Am Mittwoch erscheint er neben dem Merkur, etwa bei 9 Uhr; am Donnerstag neben dem Jupiter bei 3 Uhr ...

Das ist so erstaunlich und doch so leicht zu verstehen wie die Anzeige der Zeit mit nur einem Zeiger. Aber weil noch keine MeisterSinger-Uhr eine so lange und so hübsche Geschichte hatte wie die Astroscope, liegt jedem Exemplar eine Broschüre bei, die den historischen Hintergrund genau erläutert und auch den wandernden Tages-Punkt erklärt: In Wahrheit springt der nicht vor und zurück; unter dem Zifferblatt rückt eine große Wochentags-Scheibe, mit mehreren hellen Punkten darauf, Tag für Tag um einen Schritt weiter: immer rundherum, wie es auch in der Himmels-Mechanik üblich ist.

Die Astroscope kommt zunächst in zwei Varianten auf den Markt. Alle tragen ein dunkles Zifferblatt, das den Nachthimmel darstellt. Die Ziffern in feiner Serifenschrift und die astronomischen Symbole stehen in Blau auf dem Zifferblatt oder sind mit Leuchtfarbe in „Old Radium“ gestaltet. Über dem kreisrunden Datumsfenster und dem MeisterSinger-Logo wölbt sich ein angedeuteter Horizont, der den Eindruck verstärkt, zum Himmel aufzuschauen. Die beiden Modelle werden mit jeweils farblich auf die Typografie abgestimmten Lederbändern ausgestattet.

Angetrieben wird die Astroscope von einem Schweizer Automatikwerk, das durch den sechsfach verschraubten Glassichtboden betrachtet werden kann. Das Edelstahlgehäuse hat einen Durchmesser von schlanken 40 Millimetern und ist bis 5 bar wasserdicht.

Die ersten Exemplare werden ab März/April 2020 ausgeliefert; der Preis beträgt 1.990 Euro.

  • Modell: Astroscope
  • Werk: Sellita SW 220, Automatik, 38 Stunden Gangreserve
  • Durchmesser: 40 mm
  • Gehäuse: Edelstahl, 6-fach verschraubter Glassichtboden, wasserdicht bis 5 bar, Saphirglas
  • Varianten: schwarz-old radium, schwarz-blau

14. Februar 2020

Aus der Mitte entspringt ein Zeiger
Ein eleganter MeisterSinger-Klassiker mit neuer Komplikation: Neo Zeigerdatum 

Die Uhren von MeisterSinger zeigen die Uhrzeit mit nur einem Zeiger an. Das gilt auch für die das neue Modell, die Neo Zeigerdatum. Sie trägt zwar einen zweiten Zeiger, aber der weist in der Mitte des Zifferblattes auf das aktuelle Datum.  

Klassische Anzeigeform 

Diese Form der Darstellung hat bei Armbanduhren Tradition; lange bevor die ersten Datumsfenster auftauchten, wurde auch das Datum von einem Zeiger angegeben, aus dem Zentrum des Blattes heraus. Und die heute seltene Konstruktion passt zum MeisterSinger-Prinzip, den Moment nicht einzeln, sondern im Zusammenhang zu zeigen, eine Übersicht über den Wochen- und Monatslauf zu geben, wie ihn auch die offen liegenden Datumsringe beim Perigraph oder der Pangaea Day Date bieten. 

Die Neo Zeigerdatum variiert diese Idee und folgt dabei der klassischen Regel, dass der Zeiger für die längeren Zeitabschnitte – hier sind es ganze Tage – der kürzeste ist: Der Datumskreis liegt, etwas vertieft, dicht um die Mitte des Zifferblatts, deutlich abgesetzt von Minuterie und Stundenzahlen. Seine Typografie und der kleine, nadelspitze Zeiger sind ganz MeisterSinger-typisch. 

Zwei Modelle in zwei Größen 

Die Neo gehört mit ihrer schmalen Lünette und dem gewölbten Hesalitglas zu den elegantesten Modellen in der MeisterSinger-Kollektion. Sie ist mit einem Durchmesser von 36 Millimetern genauso erfolgreich wie als Neo Plus im 40-mm-Gehäuse. Darum gibt es die Neo Zeigerdatum auch in diesen beiden Größen, jeweils in zwei Ausführungen – in opalinweiß und mit blauem Sonnenschliff. Die Neo Zeigerdatum und die Neo Plus Zeigerdatum werden beide von einem Schweizer Automatikwerk angetrieben. Der Schraubboden des Edelstahlgehäuses ist mit dem Fermate-Logo graviert und trägt die Seriennummer der bis 3 bar wasserdichten Uhr. Alle Modelle sind mit einem feinmaschigen Milanaise-Armband ausgestattet und ab März/April 2020 lieferbar 

Der Preis für die Neo Zeigerdatum beträgt 1.290 Euro, die Neo Plus mit Zeigerdatum kostet 1.390 Euro. 

  • Modell: Neo Zeigerdatum, Neo Plus Zeigerdatum
  • Werk: Sellita 200-1, Automatik
  • Durchmesser: 36/40 mm
  • Gehäuse: Edelstahl, verschraubter Gehäuseboden, wasserdicht bis 3 bar, Kunststoff-Hartglas
  • Gangreserve: 38 Stunden
  • Varianten: opalinweiß, blauer Sonnenschliff

08. Januar 2020

30 Jahre Deutsche Einheit – gestaltet, gewürdigt, gefeiert

Am 3. Oktober 2020 feiern wir 30 Jahre Deutsche Einheit. MeisterSinger aus dem westfälischen Münster und Mühle-Glashütte aus dem östlichen Erzgebirge feiern dieses historische Ereignis mit einem limitierten Armbanduhrenset in 30 Exemplaren.

Ganz tief im Westen, wo die Sonne versinkt, fertigt MeisterSinger einzigartige Einzeigeruhren. Ganz weit im Osten, wo es jeden Morgen am frühesten hell wird in Deutschland, baut Mühle-Glashütte ebenso klassische wie sportliche Armbanduhren. Zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit fertigen beide Hersteller nun ein edles, auf 30 Exemplare limitiertes Armbanduhren-Set – und setzen der Vereinigung von Ost und West damit ein angemessenes uhrmacherisches Denkmal.

Zum Jahrestag des Mauerfalls wurde im vergangenen Jahr viel darüber gesprochen, was die Deutschen in Ost und West auch drei Jahrzehnte nach ihrer Wiedervereinigung unterscheidet und trennt. Vieles aber verbindet die Bewohner neuer wie alter Bundesländer seit jeher. Dazu gehört die Begeisterung für mechanische Zeitmessung und den Bau präziser wissenschaftlicher Instrumente. Womöglich ist diese Leidenschaft „typisch deutsch“, jedenfalls brachte sie auch während der Zeit der deutschen Teilung in Ost und West großartige Produkte hervor. Diese Gemeinsamkeit wollen Meistersinger und Mühle im Jubiläumsjahr jetzt feiern und würdigen.

Unabhängig und doch zusammen
Mühle-Glashütte ist ein sächsisches Traditionshaus mit über 150-jähriger Geschichte; MeisterSinger ein noch sehr junges Unternehmen aus dem nordrhein-westfälischen Münster. Bei allen Unterschieden verbindet die zwei Firmen viel. Als konzernunabhängige Uhrenhersteller haben sie sich in jeder Hinsicht ihre Eigenständigkeit bewahrt. Sie pflegen eine eigene, sachliche Formensprache, haben dabei Zeitmesser entwickelt, die längst als Design-Klassiker gelten. Keines der Häuser hat es nötig mit der Mode zu gehen.

Die Mitarbeiter beider Unternehmen kennen und schätzen einander aus der Nachbarschaft bei großen Messen und von gemeinsamen Projekten. In den Gesprächen dort, auch über die unterschiedlichen Biografien von Erzgebirglern und Westfalen, entstand die Idee zur Einheitsuhr. Ein gemeinsames Team entwickelt eine gemeinsame Edition, die im Sommer präsentiert wird. Noch bleiben die Details geheim, sicher ist: Sie besteht aus zwei Uhren, einer Mühle und einer MeisterSinger, in denen die Häuser ihre technischen und ästhetischen Ansprüche auf den Punkt bringen. Die Einheitsuhr bewahrt Eigenes und hebt Gemeinsames hervor. Ein Detail sei schon jetzt verraten: Der neu gestaltete Automatik-Rotor dokumentiert die ost-westliche Zusammenarbeit.

Das auf 30 Exemplare limitierte, exklusive Set aus zwei Uhren wird bei Juwelieren zu erwerben sein, die beide Marken führen. Von beiden Herstellern gibt es weitere 60 Einheitsuhren, etwas anders gestaltet, auch einzeln zu kaufen.

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